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Ätherische Öle – mehr als nur Duft

Auf den ersten „Blick“ denken wir bei ätherischen Ölen an ihren intensiven Duft.

 

„Die Augen sind die Wege des Menschen, die Nase ist sein Verstand.“

Hildegard von Bingen

 

Aber sie sind mehr und vielseitig verwendbar. Ob zur Raumbeduftung, als Badezusatz, zur Herstellung selbstgemachter Körper- oder Massageöle, zur Seifenbeduftung, in DIY-Kosmetik, Parfüms uvm.

Ätherische Öle helfen unser Wohlbefinden und unsere Lebensqualität zu steigern. Sie helfen beim Stressabbau, bei Wehwehchen - sie wirken auf unsere Stimmung.

Übrigens: Ätherisch bedeutet himmlich, (hauch)zart, engelhaft, vergeistigt. Es leitet sich vom griechischen Wort „aither“ - „Himmelsduft“ ab. In Frankreich und England werden ätherische Öle als „essential oils“ – „wesentliche Öle“ bezeichnet.

Informationen zu Anwendungsmöglichkeiten von ätherischen Öle und Basisrezepte hier. 

Was sind ätherische Öle?

Ätherische Öle sind Vielstoffgemische aus fettlöslichen, flüchtigen (ätherischen) Pflanzenbestandteilen – sehr kleinen Molekülen. Sie bestehen aus bis zu mehreren hundert verschiedenen Molekülen (Ester, Säuren, Alkoholen, Farbstoffen, Wachsen). Gewonnen werden ätherische Öle aus u.a. aus Blüten, Blättern, Früchten, Samen, Wurzeln werden.

Ätherische Öle können flüssig (Zitrusöle) bis zähflüssig, fest (Benzoe Resinoid, Weihrauch Resinoid) sein. Ihre Farbe von fast farblos klar über grünlich bis braun. Sie sind Öl- und Alkohol löslich – in Wasser aber nicht oder nur zum Teil.

Die Bezeichnung ätherisches Öl ist streng genommen falsch, denn sie verflüchtigen sich vollkommen - anders als fette Öle (wie Mandelöl oder Jojobaöl), die einen Fettfleck hinterlassen.

Ätherische Öle werden – je nach verwendetem Pflanzenteil - auf verschiedene Arten gewonnen. 

Wie werden ätherische Öle hergestellt?

Hergestellt werden ätherische Öle zum Großteil durch Wasserdampfdestillation der jeweiligen Pflanzenteile. 

Destillation (Wasserdampfdestillation, Wasserdestillation)

Die Destillation von Pflanzenteilen (Blätter, Blüten, Hölzern, Rinden, Wurzeln etc.) durch Wasserdampf ist die älteste und am häufigsten angewendete Gewinnungsart von ätherischen Ölen.

Hierzu werden die Pflanzenteile in einen großen Behälter (Alambique) über oder in Wasser gegeben. Das Wasser wird dann erhitzt. Der aufsteigende Dampf löst die Duft tragenden Öltröpfchen aus den Pflanzenteilen.

Die Kondensationsflüssigkeit (der abgekühlte Dampf) wird durch ein Rohrsystem in ein weiteres Gefäß (Florentinerflasche) geführt. Hier trennt sich nun, dass in der Regel leichtere, ätherische Öl vom Hydrolat (Pflanzenwasser).

Die Qualität des erhaltenen Öls ist neben der Auswahl des Pflanzenmaterials auch stark abhängig von Druck, Temperatur und Dauer des Destillationsvorgangs abhängig. 

Kaltpressung (Expression)

Kaltpressung ist eine Gewinnungsmethode, die nur bei Schalenfrüchten bzw. Zitrusfrüchten (Orange, Limette, Bergamotte, Grapefruit, Mandarine, Zitrone u. a.) angewendet wird. Bei der Kaltpressung werden die Fruchtschalen mit speziellen Maschinen eingeritzt und gepresst. Anschließend erfolgt die Trennung des Wasser-Öl-Gemischs durch zentrifugieren.

Ätherische Öle, die durch Pressung gewonnen wurden, enthalten auch größere Moleküle – wie Farbstoffe und Wachse. Hierdurch kann es zu Trübungen kommen, die aber keinen Einfluss auf die Qualität des Öls haben. 

Extraktion (Solventexraktion)

Bei der Extraktion werden die Duftmoleküle mittels eines flüssigen Lösungsmittels (z.B. Hexan, Ethanol) aus den Pflanzenteilen herausgelöst. Hierzu werden diese mit dem Lösungsmittel versetzt und erwärmt. Nach dem sich die Inhaltsstoffe gelöst haben, wird das Gemisch gefiltert und das Lösungsmittel abgedampft.

Übrig bleibt das Concrète, eine wachsartige Masse.

Entfernt man nun in einem weiteren Bearbeitungsschritt aus dem Concrète die Wachse (mit Lösungsmitteln und anschließender Abdampfung des Lösungsmittels) erhält man ein Absolue

CO2 (Kohlendioxid) Extraktion

Die Kohlendioxid-Extraktion ist ein verhältnismäßig kostenintensives aber sehr schonendes Verfahren zur Gewinnung von ätherischen Ölen. Dieses Verfahren erfordert einen sehr hohen Druck (75 bar und höher) aber relativ niedrige Temperaturen (unter 31 °C). Da Kohlendioxid bei normalem Druck vollständig verdampft, sind die gewonnen ätherischen Öle lösungsmittelfrei.

Da der Ertrag an ätherischem Öl gering ist, sind diese sehr teuer. 

Enfleurage

Enfleurage ist die älteste Gewinnungsart ätherischer Öle. Sie ist zwar sehr schonend aber auch sehr aufwändig und kostenintensiv und wird daher fast nicht mehr angewendet.

Bei der Gewinnung von ätherischem Öle durch Enfleurage werden die frischen Blüten (Jasmin, Rose oder Tuberose) auf eine mit Fett (Schweineschmalz, Kokosfett, Sheabutter oder Palmöl ) bestrichene Glasplatte gelegt. Nach 12 bis 24 Stunden kühler und dunkler Lagerung werden die Blüten durch neue, frische ersetzt. Dieser Prozess wird bis zu 36 Mal wiederholt. Der Duft der Blüten wird nach und nach vom Fett aufgenommen.

Mit Alkohol wird dann das ätherische Öl aus der Pomade herausgelöst. Abschließend wird die Blütenessenz von Alkohol getrennt.

Berühmt wurde diese Art der Gewinnung von durch den Roman von Patrick Süskind „Das Parfüm“.

 

„Die Seele aller Wesen ist ihr Duft.“

Das Parfüm, Seite 116

 

Was ist bei der Verwendung von ätherischen Ölen zu beachten?

Generell gilt – ätherische Öle sollten sparsam dosiert werden. 

Hautkontakt

Ätherische Öle sind Haut und Schleimhaut reizend. Sie sollten daher nie unverdünnt auf die Haut aufgebracht werden.

Machen Sie bei empfindlicher oder zu Allergien neigender Haut einen Verträglichkeitstest. Geben Sie hierzu eine kleine Menge des ätherischen Öls/ der Mischung gemischt mit etwas fettem Öl (Jojobaöl, Mandelöl o.ä.) auf die Haut in der Armbeuge. Reagiert die Haut mit Rötungen u. ä. sollten Sie auf das ätherische Öl verzichten. 

Vorsicht

In der Schwangerschaft sollten Sie auf folgende ätherischen Öle verzichten:

  • Anis
  • Muskatellersalbei
  • Rosmarin
  • Salbei
  • Ysop
  • Wacholder
  • Thymian
  • Lorbeer
  • Estragon

 

Die Lichtempfindlichkeit (Fotosensibilisierung) der Haut wird durch diese ätherischen Öle erhöht:

  • Alle Zitrusöle (Bergamotte*, Zitrone, Orange etc.)
  • Angelika
  • Eisenkraut

 

*Bergamotte FCF erhöht die Lichtempfindlichkeit nicht, da es keine Furocumarine enthält (Furocomarine Frei).

Um stritten ist, inwieweit ätherische Öle die Wirkung von homöopathischen Mittel beeinträchtigen. Sprechen Sie ggf. Ihren Therapeuten diesbezüglich an.

Bewahren Sie sie für Kinder unzugänglich auf! Sie sollten nicht in Augen oder Schleimhäute gelangen!

 

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Hinweis: Die Informationen und Rezepte auf dieser Seite sind von uns nach bestem Wissen und Gewissen nach aktuellem Wissensstand sorgfältig erwogen und geprüft. Sie stellen keinerlei Heil- oder Gesundheitsberatung dar und ersetzen in keinem Fall eine Arztkonsultation. Die beschriebenen Wirkungsweisen sind nicht verbindlich sondern stellen nur einen Hinweis dar, wogegen die beschriebenen Produkte womöglich helfen könnten. Bitte beachten Sie ggf. weitere Hinweise auf den einzelnen Seiten.

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