Duftnoten – der Aufbau eines Parfüms

Seit dem 19. Jhd. werden Düfte in Gruppen – den Duftnoten – unterteilt. 

 

Jedes Parfüm, jede Duftmischung besteht aus diesen drei Noten:

der Kopfnote
der Herznote und
der Basisnote.

 

Die Komposition eine Parfüms folgt im Prinzip der Form einer Pyramide. Die Beständigkeit und Intensität des Duftes nimmt von der Basis bis zur Spitze ab. 

Am besten ist es, wenn die Mischung

3 Teile Kopfnote (ca. 45 bis 47 %),
2 Teile Herznote (ca. 30 bis 32 %)und
1 Teil Basisnote (ca. 15 bis 16 %)

enthält.

 

Was bedeutet Kopf-, Herz- und Basisnote?

 

Ätherische Öle werden je nach ihrer Flüchtigkeit einer Duftnote zugeordnet.

Kopfnote – auch Topnote 

Ätherische Öle, die der Kopfnote zugeordnet werden, nimmt man als erstes wahr. Sie sind der erste Eindruck, den wir vom Parfüm bekommen und entscheiden oft darüber, ob wir den Duft mögen oder nicht.

Die Duftnote ist leicht und am flüchtigsten. Sie entwickelt sich in den ersten 10 Minuten nach dem Auftragen und verflüchtigt sich dann. Bis sie nach ca. 15 Minuten ganz verflogen bis bzw. in die Herznote übergeht.

Für die Kopfnote werden häufig lebendige, frische Duftnoten verwendet, wie

Zitrone,
Bergamotte,
Orange süß,
Eucalyptus globulus,
Eucalyptus citriodora,
Basilikum,
Litsea Cubeba.

Herznote – auch Mittelnote

Nach der Kopfnote nehmen wir die Herznote wahr.

Diese Düfte bilden also quasi das Herz der Mischung. Sie verleihen dem Parfüm seinen einzigartigen Charakter.

Düfte der Herznote sind lang anhaltend, sie entfalten sich ca. 10 Minuten nach dem Auftragen und behalten ihre Intensität über mehrere Stunden.

Die Herznote vereint alle Duftkomponenten. Ihr werden meist blumige, würzige Düfte wie

Ylang-Ylang,
Neroli,
Magnolienblüte,
Lavendel,
Muskatellersalbei,
Geranie,
Zypresse

zugeordnet.

Basisnote – auch Fondnote 

Die Basisnote, die auch als Fond eines Parfüms bezeichnet wird, wird zuletzt wahrgenommen.

Sie ist voll und schwer und hält am längsten an. Bis sich die Basisnote völlig entwickelt hat, kann es durchaus eine Stunde dauern. Und man kann sie noch nach mehreren Tag oder gar Monaten wahrnehmen.

Die Düfte der Basisnote wirken als „Fixativ“ und verhindern so, dass sich das Parfüm zu schnell verflüchtigt.

Die ätherischen Öle

Amyris,
Benzoe,
Weihrauch (Olibanum),
Tonkabohne,
Myrrhe,
Linaloe,
Karottensamen,
Eichenmoos

werden der Basisnote zugeordnet.


 

Seit dem 19. Jhd. werden Düfte in Gruppen – den Duftnoten – unterteilt.    Jedes Parfüm, jede Duftmischung besteht aus diesen drei Noten: der Kopfnote der Herznote und... mehr erfahren »
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Duftnoten – der Aufbau eines Parfüms

Seit dem 19. Jhd. werden Düfte in Gruppen – den Duftnoten – unterteilt. 

 

Jedes Parfüm, jede Duftmischung besteht aus diesen drei Noten:

der Kopfnote
der Herznote und
der Basisnote.

 

Die Komposition eine Parfüms folgt im Prinzip der Form einer Pyramide. Die Beständigkeit und Intensität des Duftes nimmt von der Basis bis zur Spitze ab. 

Am besten ist es, wenn die Mischung

3 Teile Kopfnote (ca. 45 bis 47 %),
2 Teile Herznote (ca. 30 bis 32 %)und
1 Teil Basisnote (ca. 15 bis 16 %)

enthält.

 

Was bedeutet Kopf-, Herz- und Basisnote?

 

Ätherische Öle werden je nach ihrer Flüchtigkeit einer Duftnote zugeordnet.

Kopfnote – auch Topnote 

Ätherische Öle, die der Kopfnote zugeordnet werden, nimmt man als erstes wahr. Sie sind der erste Eindruck, den wir vom Parfüm bekommen und entscheiden oft darüber, ob wir den Duft mögen oder nicht.

Die Duftnote ist leicht und am flüchtigsten. Sie entwickelt sich in den ersten 10 Minuten nach dem Auftragen und verflüchtigt sich dann. Bis sie nach ca. 15 Minuten ganz verflogen bis bzw. in die Herznote übergeht.

Für die Kopfnote werden häufig lebendige, frische Duftnoten verwendet, wie

Zitrone,
Bergamotte,
Orange süß,
Eucalyptus globulus,
Eucalyptus citriodora,
Basilikum,
Litsea Cubeba.

Herznote – auch Mittelnote

Nach der Kopfnote nehmen wir die Herznote wahr.

Diese Düfte bilden also quasi das Herz der Mischung. Sie verleihen dem Parfüm seinen einzigartigen Charakter.

Düfte der Herznote sind lang anhaltend, sie entfalten sich ca. 10 Minuten nach dem Auftragen und behalten ihre Intensität über mehrere Stunden.

Die Herznote vereint alle Duftkomponenten. Ihr werden meist blumige, würzige Düfte wie

Ylang-Ylang,
Neroli,
Magnolienblüte,
Lavendel,
Muskatellersalbei,
Geranie,
Zypresse

zugeordnet.

Basisnote – auch Fondnote 

Die Basisnote, die auch als Fond eines Parfüms bezeichnet wird, wird zuletzt wahrgenommen.

Sie ist voll und schwer und hält am längsten an. Bis sich die Basisnote völlig entwickelt hat, kann es durchaus eine Stunde dauern. Und man kann sie noch nach mehreren Tag oder gar Monaten wahrnehmen.

Die Düfte der Basisnote wirken als „Fixativ“ und verhindern so, dass sich das Parfüm zu schnell verflüchtigt.

Die ätherischen Öle

Amyris,
Benzoe,
Weihrauch (Olibanum),
Tonkabohne,
Myrrhe,
Linaloe,
Karottensamen,
Eichenmoos

werden der Basisnote zugeordnet.


 

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